Gedenkschrift zum 50 jährigen Bestehen der Freiwilligen Turn- und Feuerwehr Abteilung I (13.- 15 Juni 1903)
Das Jahr 1878 brachte auch einen wichtigen Fortschritt durch Genehmigung der neuen Feuertelegraphen-Anlage. Die 1872 geschaffene Einrichtung mit den Magnet-electro-Induktionszeigerapparaten entsprach nicht den moderenen Anforderungen. Die neue Anlage, bestehend aus vier von einander getrennten Telegraphen-Linien in Schleifenformat mit je einem Morseappat zum Empfang der telegraphischen Feuerzeichen und 75 Feuermeldestellen, dann 5 Weckerlinien und 15 Alarmglocken, wurde gegen Ende des Jahres in Betrieb genommen.
Diese Feuertelegraphen-Einrichtung besteht heute noch (1903) nur entsprechend erweitert und hat sich dieselbe wie in anderen Städten so auch hier vorzüglich bewährt.
Die Anlage wurde von der Telegraphen-Bau-Anstalt C.u.E Fein in Stuttgart hergestellt und kostete 20000 Mark.
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Brandmeldeanlage Siemens System II Baujahr: 1910 Überholt: 1936 / 37 Bei der Berufsfeuerwehr Nürnberg im Dienst bis 1986
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Feuermeldewesen (Verwaltungsbericht 1912)
Die Feuermeldeanlage ist nach dem einfachen Morsesystem mit amerikanischen Ruhestrom ausgeführt. Die Feuermelder eines jeden Wachbezirks sind in mehreren Schleifen zusammengefasst und laufen auf der zuständigen Feuerwache ein. Die Leitungen sind bis auf kurze Strecken, wo Kabel vorhanden sind, oberirdisch geführt. Die bisher vorhandenen Feuermelder veralteten Systems sind im Innern von Gebäuden besonders bei Gastwirtschaften, Bäckern sowie in Polizeiwachen untergebracht. Mit der Einführung öffentlicher Außenfeuermelder ist im Berichtsjahr begonnen worden, auch ist beabsichtigt Doppelmorse-Sicherheitsschaltungen einzuführen und die Oberleitungen allmählich durch Kabel zu ersetzten.
Ende 1912 waren 154 Feuermeldestellen vorhanden
Hauptfeuerwache: 4 Schleifen mit 79 Meldern
Westwache: 2 Schleifen mit 43 Melder
Ostwache: 2 Schleifen mit 32 Melder
Zur Alarmierung der wachfreien Mannschaften der Berufsfeuerwehr, der Aushilfs- und freiwilligen Feuerwehr sind mehrer Weckerlinien vorhanden, wwelche an die einzelnen Wachen angeschlossen sind.
Die Länge der Leitungen der Feuermeldeanlage betrug Ende 1912 ; 99630 m, die der Weckerlinien 90125 m.
Original Aufnahme der Wachzentrale Feuerwache 1.
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Brandmeldeanlage Siemens Baujahr: |
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1. EDV-Anlage der Berufsfeuerwehr Nürnberg
Siemens Baujahr 1977 |
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Standfeuermelder Viele Kinder können sich die Zeit ohne Handy und Telefon nicht vorstellen. Zur Alarmierung der Feurwehr waren früher mehrer Standmelder oder Gebäudefeuermelder im gesamten Stadtgebiet verteilt. Heute befinden sich noch 3 Melder im Einsatz (Katzwang Kreuzung, Günterbühlerstraße, Virnsberger Straße)
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Wandmelder Wandmelder wurden früher an Gebäuden in exponierter Lage angebracht, z.B. an Kreuzungen, Gaststätten und öffentlichen Gebäuden. Angefertigt vor dem 2. Weltkieg in den Werkstätten der Berufsfeuerwehr Nürnberg
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Wandmelder Heute befinden sich die Wandmelder in Gebäuden, vorwiegend als Hauptfeuermelder zur Verbindung mit automatischen Nebenmeldeanlagen. Angefertigt in den Werkstätten der Berufsfeuerwehr Nürnberg. Baujahr 1980 |
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Nebenmelder Siemens Halske Baujahr ? |
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Nebenmelder Nebenmelder in EX-Schutzausführung Baujahr 1950 |
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Zum münzfreien Anruf aus Telefonzellen wurde der Ruf 73 eingeführt. Durch die Betätigung des Wahlhebels wurde der Notruf automatisch gewählt. |
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Auf dieser Tafel werden die Kabelgenerationen vom Kupferdraht 1875 bis zur Glasfasertechnik 2010 gezeigt. Die Berufsfeuerwehr Nürnberg ist für das gesamte städtische Telefon- und Datennetz verantwortlich. |






